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Weihnachtsgedicht 2015

Gedanken zur Weihnacht

Wo beginnt man ein Weihnachtsgedicht
Wenn im Hirn nicht ein einziges Licht
Sprich, ein Gedankenfunken
Der geeignet wäre nicht nur zu unken.

Das Rauschen im Walde fällt mir ein
Könnte das ein guter Anfang sein?
Hm, nicht wirklich kreativ
Aber vielleicht innovativ.

Nun, vielleicht liegt es einfach nur am Wetter
Schneegestöber wäre sicher mein Retter
Zumindest für weihnachtliche Stimmung
Doch zugleich gibt es da eine Ahnung,
dass ich es schaffen muß ohne Schnee
na, Gänseblümchen sind auch ganz schee.
Gemischt mit Misteln und Tannenzweigen
Und im Radio erklingen himmlische Geigen.

Schnee ist ja auch nicht unbedingt
Das, was die Herzen zum Klingen bringt
Nein, vielmehr sollten wir bedenken
Weihnachten heißt, sich gegenseitig beschenken.

Da kam bei mir schon Stimmung auf
In diesem Advent
Als ich beim Großeinkauf
Nach schönen Dingen suchte,
und dabei auch nicht einmal fluchte 
denn zu schön war die Idee
die mir gesteckt hatte eine liebe Fee
Geschenke zu finden für Frauen
Die zum Teil wurden böse verhauen
Jene, die in Frauenhäusern sind zum Schutz
Und sich vielleicht wenig fühlen von Nutz‘

Ja, der Gedanke mir gefiel
Und ich machte es mir zum Ziel
Für jeden Kunden in diesem Jahr
Sollte eine Frau, die doch so wunderbar
Ein Geschenk bekommen
Damit sie nicht mehr so benommen
Sich erinnern kann, dass es sie gibt, die Liebe
Und nicht nur Böses und arge Hiebe.

Ich weiß gar nicht, wer jetzt mehr Freude spürt
die beschenkten Frauen oder ich
denn mich hat es sehr berührt
mir Gedanken zu machen,
was jemand, die ich nicht kenne, braucht für Sachen.
Ich kann es nur empfehlen
Und will die große Freude nicht verhehlen,
die mir das Schenken hat bereitet
und diese Freude mich noch begleitet.

Überhaupt war viel Freude da
In diesem wunderbaren Jahr
Viel Freude über die vielen Wesen
Mit denen ich in Kontakt gewesen.
Was mich dabei am meisten freute
Dass so viele Personen es viel bedeute(t)
Anderen zu helfen, die in Not
Auch wenn damit viel Arbeit droht.

Da heißt es immer, es wird alles schlechter
Doch ich sehe nur, so viel an echter
Und überaus großer Hilfsbereitschaft wachsen
Nicht nur bei uns, ja sogar in Sachsen.
Das kann einen doch nur freuen
Und Hilfe braucht man nie bereuen.

Etwas möchte ich noch mit Euch teilen
Wenn ihr könnt noch ein wenig verweilen

Nachdenklich bin ich geworden beim Lesen
Da war ein Artikel gewesen,
in dem der Autor die Frage empfahl
warum so viele Nichtchristen pflegen das Weihnachtsritual.
Ich fühlte mich ertappt
Bis ich einen Gedanken aufgeschnappt
Den ich so schön finde,
dass ich ihn hier mit einbinde.

Wir brauchen Weihnachten
Die stille Zeit im Jahr
Die gerade für Kinder so wunderbar
Warum?
Nun, weil es ist gar nicht dumm
Zur Ruhe zu kommen und sich zu besinnen
Dass das Leben mehr ist als immer mehr Arbeit zu spinnen.
Zeit zum Reflektieren ist wichtig
Und Zeit Danke zu sagen, und zwar richtig.

Wenn Weihnachten nicht wäre,
gäben wir uns dann die Ehre?
Somit sehe ich es sehr entspannt
Als eine von vielen in diesem Land
Zeit still zu sein – halte inne
Damit das, was so kostbar, nicht einfach verrinne
Im täglichen Trubel und Tun
Weil wir vergessen uns auszuruh‘n.

Drum wünsche ich allen,
die das hier lesen,
dass sie vom Alltag ein wenig genesen
und Zeit finden für ihre Lieben
entspannt zueinander finden
egal ob mit Tannen oder Linden
mit viel Freude und Wohlbefinden
die ruhigen Tage zu genießen
und sanft in das Neue Jahr zu fließen.

Nun ist mir doch einiges eingefallen
Was Euch hat hoffentlich gefallen.
Auch wenn kein Schnee da draußen liegt
Ein wenig Stimmung man doch abkriegt
Damit beende ich mein Schreiben
Und hoffe, dass in Kontakt wir bleiben.

Claudia Dietl Dezember 2015

Ich sage DANKE an alle,
die mir im letzten Jahr begegnet sind
DANKE, dass es Euch alle gibt

FROHE WEIHNACHTEN und für 2016 viele schöne Begegnungen und Zeit für die wichtigen Dinge im Leben.

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